Rotklee-Pesto: Noch schnell ein bisschen Sommer auf den Teller

Aktualisiert: 10. Okt 2018


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Oder wie ich das Rezept an gewissen Tagen auch betiteln hätte können: Wie brau' ich mir (bzw. meiner Freundin) noch schnell ein wirksames Anti-PMS-Mitteln, bevor es eskaliert?


In Rotklee konnte nämlich ein hoher Gehalt an Phytoöstrogenen nachgewiesen werden, die bekanntermaßen den Hormonhaushalt regulieren und sich so positiv auf Menstruations-beschwerden und Leiden in den Wechseljahren auswirken. Zudem intensiviert Rotklee den Zellschutz, ist blutreinigend und entzündungshemmend, und noch dazu Balsam für unsere Verdauung.


Wer jedoch in den Genuss dieses Super-Frauen-Krauts (das übrigens auch dem "starken Geschlecht" nicht schadet ;) ) kommen möchte, muss sich beeilen. Denn die Blütezeit des Rotklees geht von Mai bis September und der Rotklee-Bestand in den Wiesen wird jetzt schon deutlich geringer.


Habt ihr aber ein paar Rotklee-Blüten gefunden, dann probiert eure Nudeln mal mit diesem Rotklee-Pesto-Rezept für 2 bis 3 Personen:


  • 2 Handvoll Rotkleeblüten

  • 1 gute Handvoll Mandeln gestiftelt (etwa 25g)

  • Olivenöl

  • Zitronensaft und/oder Knoblauch

  • Salz

  • Pfeffer




Löst zuerst vorsichtig die Blüten ab und legt sie für zumindest eine halbe Stunde an ein schattiges Plätzchen, damit eventuelle "Mitnascher" aus der Pflanze kriechen können und euer Pesto quasi fleischlos bleibt.


Ich hatte noch dazu das Glück, dass mein Rotklee dabei von höchster Stelle bewacht wurde.



Ist euer Rotklee dann unbewohnt, könnt' ihr euch ans Pesto machen. Röstet zuerst die Mandelstifte ohne Zugabe von Fett in einer Pfanne an. Gebt sie dann zusammen mit dem Rotklee und etwas Olivenöl in ein hohes Gefäß. Wieviel Olivenöl ihr nehmt, hängt davon ab, wie flüssig ihr euer Pesto gerne haben wollt. Auf alle Fälle sollten der Klee und die Nüsse gut damit bedeckt sein.




Dann je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Zitronensaft würzen und pürieren. Mir persönlich schmeckt das Pesto so ganz hervorragend, mein Mann mag es lieber, wenn ich auch noch etwas Knoblauch mit dazu mixe.


Was auch immer ihr bevorzugt: Lasst es euch schmecken :) Und denkt daran: In drei bis sieben Tagen ist der Spuk auch schon wieder vorbei. Eine Zeit lang zumindest ;)


PS: Tipps gegen Wechseljahrbeschwerden findet ihr demnächst auch in meiner Rubrik "Kräuterapotheke".